JODOCUS von Erfurt, Vocabularius iuris utriusque. Hagenau 1513.

JODOCUS von Erfurt, Vocabularius iuris utriusque. Hagenau 1513.

JODOCUS von Erfurt, Vocabularius iuris utriusque. Item modus legendi abbrevuiaturas in utroque jure. Hagenau, Impressum in imperiali oppido Hagenau per industrium Henricum Gran, expensis Joannis Rynman, 1513, in vigilia Conversionis. Klein-Folio. (Reprint Vico Verlag, Frankfurt am Main 2012) Titelblatt, 145 ungezählte Blätter. Halbleinen. Order-no.: IC-138 ISBN 978-3-86303-168-8 lieferbar – available JODOCUS, Rechtslehrer und Doctor Decretorum an der Universität Erfurt, hat dieses Rechtslexikon 1452 verfasst. 36.

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JODOCUS, ein Rechtslehrer an der Universität Erfurt und dort Doctor Decretorum, hat dieses Rechtslexikon im Jahre 1452 verfasst. Das Vocabularius ist das wichtigste literarische Erzeugnis in der Frühzeit der Rezeption des Ius Romanum im deutschsprachigen Raum und kennzeichnet das Vordringen des römisch-kanonischen Rechts aus Italien und auch Frankreich. Erfurt war zu dieser Zeit die bestbesuchte Universität in ganz Deutschland, die Juristenfakultät galt als führend. Neben Erfurt gab es zu dieser Zeit noch in Rostock, Wien, Heidelberg, Köln, Leipzig und Rostock Rechtsfakultäten. In Anlage und Gebrauch war der Vocabularius ein Rechtslexikon, das schnellen und profunden Überblick über die Rechtsdogmatik verschaffte. Der Vocabularius sollte zudem den Stand des Rechts nach den Glossatoren und Kommentatoren geben. Jodocus hat alles auf das Wesentliche gekürzt, inhaltlich klar und problemorientiert die einzelnen Stichworte verfasst und sprachlich flüssig formuliert. Ein erstklassiges Rechtslexikon: “…ist diejenige Rechtsencyklopädie entstanden, die am Ende des Mittelalters in Deutschland die größte Bedeutung erlangt hat, der Vocabularius iuris utriusque des Jodocus…” (H. Coing, Röm. Recht in Deutschland. S.169f.) 15 heute noch erhaltene Handschriften haben sich erhalten, immerhin 73 Drucke hat Coing nachgewiesen, die insgesamt zeigen, wie groß und plötzlich fast überwältigend der Bedarf nach juristischer Rechtsliteratur in Deutschland zu Beginn der Rezeption war. Angebunden: De modo legendi abbreviaturas in utroque iure – De modo procedendi – De divisione iuris- De ordine librorum. Coing, Handbuch I,353 (Horn); Seckel, Beiträge 6-11.

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