ANTONIUS Nebrissensis (1441-1522), Vocabularius Iuris utriusque. Lyon 1579.

ANTONIUS Nebrissensis (1441-1522), Vocabularius Iuris utriusque. Huic singulas a Lexico A. Nebrissensis collectas dictiones interciecimus. Quae omnia exactissime recognita sunt. Lyon (Ludguni), APud Simphoriaanum Beraud, 1579. Oktav. (Reprint Vico Verlag, Frankfurt am Main 2016) Titelblatt mit Vignette, 730 S. Halbleinen. Order-no.: LC-21 ISBN 978-3-86303-177-0 lieferbar / available

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Erstes modernes Rechtslexikon der Neuzeit! Rechtslexika sind für den Juristen unentbehrliche Rechtsliteratur. Der schnelle Einstieg in ein Problemzusammenhang, der leicht gewonnene Überblick über eine dogamtische Frage lassen die Rechtslexika zu wichtigen Handbüchern der Juristen werden. Im Zeitalter der humanistischen Jurisprudenz, in dem die Wortinterpretation wieder mehr in den Mittelpunkt rückte, haben die philologisch ausgerichteten Rechtslexika große Bedeutung gewonnen. Die Entwicklung der juristischen Lexikographie der modernen Jurisprudenz beginnt mit dem Werk von Antonio de Nebreija (1441-1522). Antonius studierte in Salamanca und verweilte danach für zehn Jahre Italien. 1473 kehrte er nach Spanien zurück und erlangte in Salamanca eine Professur für Poesie und Grammatik. Der andalusische Gelehrte verfasste einer der ersten Grammatiken einer romanischen Sprache, der kastilischen Sprache. Sein Einfluss und Wirkung für die spanischen Sprache ist durchaus vergleichbar mit dem Wirken von Valla in Italien oder Erasmus in den Niederlanden. Seine spanische Grammatik erschien erstmals 1492, gewidmet hat er das Buch der katholischen Königin von Kastilien Isabella I. Der Autor zog mit diesem Werk gegen das barbarische Latein seiner Fachgenossen zu Feld sowie gegen die historischen Irrtümer der Glossatoren. Ein klassisches Werk der modernen und humanistischen Jurisprudenz. Sein juristisches Lexikon ist ein kleines Werk, das im Laufe des 16. Jahrhunderts von verschiedenen Bearbeitern erweitert worden ist. Die Rekonstruktion des Lexikons von Antonius Nebrissensis ist leicht möglich, weil seine Artikel gekennzeichnet sind. ANTONIUS DE LEBRIJA (=Antonius Nebrissensis), (1444-1522), Spanish scholar, was born at Lebrija in the province of Andalusia. After studying at Salamanca he resided for ten years in Italy, and completed his education at Bologna University. On his return to Spain (1473), he devoted himself to the advancement of classical learning amongst his countrymen. After holding the professorship of poetry and grammar at Salamanca, he was transferred to the university of Alcalá de Henares, where he lectured until his death in 1522, at the age of seventy-eight. His services to the cause of classical literature in Spain have been compared with those rendered by Valla, Erasmus and Budaeus to Italy, Netherlands and France. He produced a large number of works on a variety of subjects, including a Latin and Spanish dictionary. Coing, Handbuch I,353 (Horn); Savigny VI, 454f, mit weiteren Angaben.

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