DIGESTA IUSTINIANI – Übertragung deutsch. Buch 35-50. Leipzig 1831-32.

DIGESTA IUSTINIANI – Das Corpus Juris Civilis in`s Deutsche übersetzt von einem Vereine Rechtsgelehrter und herausgegeben von Carl Eduard OTTO, Bruno SCHILLING und Carl Friedrich Ferdinand SINTENIS. Leipzig, Verlag von Carl Focke, 1831-32. Oktav. (Reprint Vico Verlag, Frankfurt am Main 2012) (Liber XXXV-L) VI, 1.710 S. 2 Halbleinenbände. Order-no.: IC-69 ISBN 978-3-86303-494-8 lieferbar / available

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Die moderne Übertragung des Corpus Iuris Civilis ist noch lange nicht abgeschlossen. Es liegen vor die Übersetzung der Institutionen und von den 50 Büchern der Digesten hat man 34 ins Deutsche übersetzt. Die moderne Übersetzung hat den Vorteil, dass auch der lateinische Text in der besten Fassung vorliegt. Die Übersetzung der Bücher 35 bis 50 ist der bekannten Übertragung entnommen, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Pandektisten Carl Ed. Otto, Bruno Schilling und Carl Friedrich Ferdinand Sintenis organisiert haben. Die ersten beiden Rechtsgelehrte waren Rechtsprofessoren an der Universität Leipzig, der dritte, Sintenis, an der Universität Gießen. Die einzelnen Bücher wurden an einem „Verene von Rechtsgelehrten“ verteilt. Grundlage war das Corpus iuris civilis von Kriegel. Fünfter Teil: Buch 34-36 von C. F. F. Sintenis, ebenso der sechste Teil, Buch 37 und 38. Sechster Teil: Buch 39: C. Feust aus Fürth (Redaktion Sintenis) – Buch 40: Robert Schneider Privatdozent an der Universität Leipzig. Teil 5 Buch 41: Sintenis – ebenso Buch 43 und 44 – Buch 42 von Georg Carl Treitschke, Beisitzer der Juristenfakultät zu Leipzig Siebenter Teil, Buch 45: Oberlandesgerichtsrat Jungmeister zu Naumburg – Buch 46: Robert Schenider – Buch 47 und 48: Sintenis – Buch 49: C. Feust – Buch 50: G. C. Treitschke uind R. Schenider. Das große Latinum war selbstverständlich Voraussetzung für das juristische Studium, dies galt noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Dennoch war die deutsche Sprache uneingeschränkt bereits juristische Fachsprache sowohl in Rechtslehre wie in der Rechtspraxis. Das letzte lateinische Pandektenlehrbuch erschien zwischen 1823 und 1825, verfasst von Mühlenbruch. Eine deutsche Übersetzung des Corpus iuris civilis war dringend notwendig, zumal Savigny eine deutsche nationale Kodifikation verhindert hatte und weiterhin das „heutige römische Recht“ Grundlage der Rechtswissenschaft und der Rechtspraxis war. The modern transcription of the Corpus Iuris Civilis has by no means been completed. There are translations of the Institutiones and of the 50 books of the Digest 34 have been translated into German. Translations of books 35 to 50 are based on the familiar text organized by the pandectists Carl Ed. Otto, Bruno Schilling and Carl Friedrich Ferdinand Sintenis in the early 19th century. The first two legal scholars were professors of law at the University of Leipzig, the third, Sintenis, professor at the University of Gießen. The individual books were distributed to an „association of legal scholars“. The basis was Kriegel’s Corpus iuris civilis.

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