BASILIKEN – Ausgabe Leipzig 1833-70. 6 Bde.: ed. Heimbach.

BASILIKEN – Basilicorum libri LX. Post Annibalis Fabroti curas ope Codd. MSS.a Gustavo Ernesto HEIMBACHIO aliisque collatorum integriores cum scholiis edidit, editos denuo recensuit, deperditos restituit, Translationem latinam et adnotationem criticam adiecit Carolus Guilielmus Ernestus HEIMBACH, Antecessor Jenensis. Tom. I. (Lib. I.-XII. continens) II. (Lib. XIII. – XXIII. continens) III. (Lib. XXIV. – XXXVIII. continens) IV. (Lib. XXXIX – XLVIII continens) V. (Lib. XLIX – LX continens) VI. (Prolegomena et Manuale Bsilicorum continens); SUPPLEMENTUM Editionis Basilicorum Heimbachianae Lib. XV-XVIII Basilicorum cum scholiis antiquis integros nec non Lib. XIX Basilicorum novis auxiliis restitutum continens. Edidit Prolegomenis versione latina et adnotationibus illustravit Carolus Eduardus ZACHARIAE a Lingenthal. Leipzig, Sumtibus Joh. Ambrosii Barth, 1833-1870. Quart. (Reprint Vico Verlag, Frankfurt am Main 2015) Zusammen: 4.910 S. 6 Halbleinen-Bände Order-nr.: IC-228 ISBN 978-3-940176-35-6 lieferbar / available Kritische Edition der wichtigsten byzantinischen Rechtsquellenausgabe: griechisch-lateinisch.

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Die Basiliken sind ein unter Leo dem Weisen (886-911) vollendetes, bereits unter seinem Vorgänger Basilius Macedo begonnenes Werk in 60 Büchern, in dem das gesamte Justinianische Recht, soweit es noch Geltung hatte, in neuer Form zusammengestellt wurde. Der Name stammt aus dem Griechischen, in dem Ta Basilika das Kaiserrecht bezeichnet. Die Basiliken, die im Jahre 890 ihren Abschluss fanden, hatten ganz andere rechtswissenschaftliche Grundlagen als das corpus iuris civilis von Justinian. So war eine Umformung der justinianischen Rechtsbüchern vonnöten, schon die Abweichung von der Einteilung in Institutionen, Digesten, Codex und Novellen zeigt dies deutlich an. Die Basiliken war ein einheitliches Buch, das zu jedem Sachkapitel die Bestimmungen dieser verschiedenen Teile zusammenstellte. Man suchte nicht in verschiedenen Büchern, son fand die Bestimmungen an der vom Sachtitel vorgegebenen Ort und Stelle. Die Basiliken enthielten aber nicht nur die griechischen Version der Justinianischen Rechte, sondern auch die sogenannten Scholien. Die wissenschaftliche Erschließung und die kritische Ausgabe der Basiliken einschließlich der lateinischen Übersetzung steht mit den Namen Karl Wilhelm Ernst Heimbach, der Ältere der Brüder (1803-1865), in Verbindung. Dieser ließ bei dem Leipziger Verleger Ambrosius Barth, der auch die Kosten der Vorarbeiten übernommen hatte, die Ausgabe in den Jahren 1843 bis 1851 erscheinen. Seine Arbeit unterstützte seiner jüngerer Bruder Gustav Emil Heimbach (1810-1851), der die Aufgabe der Sichtung und der Kollationierung der Handschriften übernommen hatte.

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