HUGO,G.(1764-1844), Geschichte des Römischen Rechts bis Justinian. Berlin 1832*

HUGO, Gustav (1764-1844), Lehrbuch des Geschichte des Römischen Rechts bis auf Justinian. 11., sehr veränderte (letzte) Auflage. Berlin, bey August Mylius, 1832. 8vo. (Reprint Vico Verlag, Frankfurt am Main 2015) XVI, 1.226 S. Hlwd. (Lehrbuch eines civilistischen Cursus, Dritter Band) Order-no.: Sav-50 ISBN 3-936840-52-0 lieferbar / available

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Letzte Auflage des wichtigsten historischen Lehrbuches zum Römischen Rechts vor SAVIGNY! Gustav Hugo (1764-1844) 1764: geboren am 23. November in Lörrach 1782: Beginn des Rechtsstudiums in Göttingen 1788: Promotion in Jena und Ernennung zum Extraordinarius 1792: Annahme eines Rufes als Ordinarius nach Göttingen 1844: gestorben am 15. September in Göttingen Wichtige Anregungen für seinen wissenschaftlichen Werdegang hat SAVIGNY von Gustav Hugo in Göttingen erhalten, den er in jungen Jahren mehrfach in Göttingen besucht hat. Was ihn mit Savigny verbindet war die Ablehnung der Naturrechtslehre. Für Gustav Hugo gab es drei Grundlinien der Rechtswissenschaft, die praktische, die historische und die philosophische. Seine Gegnerschaft mit den Lehren aus der Zeit der Epoche des Usus modernus pandectarum resultierte aus seiner Einstellung, daß die historische Dimension in der Erfassung des Rechts nicht außer Acht gelassen werden kann. Man darf nicht, wie im usus modernus pandectarum üblich, willkürlich aus heimischen und römischen Quellen auswählen. Insoweit muß eine ganz neue Aufgabe erfüllt werden: Trennung von deutschem und römischen Recht, Unterscheidung von justinianischem und klassischem römischen Recht und Trennung des gegenwärtigen vom historischen römischen Recht. Die Unterscheidung mit Savigny beginnt dort, wo Savigny die Entwicklung des römischen Rechts als einen Gesamtzusammenhang erkennen will, währendes für Hugo dies allein Bildungswert hatte.

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