SAVIGNY,F.C.v., Storia Diritto Romano nel Medio Evo, Turin 1854.

SAVIGNY,F.C.v., Storia Diritto Romano nel Medio Evo, Turin 1854.

SAVIGNY, Friedrich Carl von, Storia Diritto Romano nel Medio Evo per F. Carlo de`Savigny. Prima versione dal Tedesco dell`Avvocato Emmanuele BOLLATI con note e giunte iniedite. Turin (Torino), Gianini E. Fiore, Editori, 1854-1857. Groß-Oktav. (I:) 764 S.; (II, 1857:) 784 S.; (III, 1857:) (6), 531, 74 S. 3 zeitgemäße Halblederbände mit Buntpapierüberzug auf den Buchdeckeln.

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Order Number: 20712AB

I= Libro primo, secondo et terzo: Capitolo I. – XXV. – II= Libro quarto, quinto e sesto: Capitolo XXVI. – LX. – III= Illustrazioni e Documenti. Appendice. ERSTE Italienische Übersetzung der berühmten Gründungsschrift der historischen Rechtsschule, die unter der Leitung von Savigny zur dominanten Rechtsschule in Deutschland, ja in ganz Europa im 19. Jahrhundert wurde. Der bedeutendste und wichtigste deutsche Jurist, der in Frankfurt am Main geborene Friedrich Carl von Savigny (1779-1861) stand bereits in jungen Jahren in einem so hohen Ansehen, wie es die meisten seiner Kollegen am Ende einer erfolgreichen Laufbahn nicht erreichen. Der junge, gerade 30 Jahre alte Rechtsgelehrte wurde als Gründungsmitglied nach Berlin zum Aufbau der Humboldt-Universität gerufen. Der 36jährige Savigny legte sein monumentales Werk zur Geschichte des römischen Rechts im Mittelalter vor, das bis heute nicht an seiner Frische und Faszination eingebüsst hat. Savigny war auch ein Meister des geschriebenen Wortes, seine Fachprosa ist das beste, was die deutsche Rechtswissenschaft zu bieten hat. 1779: geboren am 21. Februar in Frankfurt am Main 1792: nach dem Tode des Vaters (1791) und der Mutter (1792) sowie aller Geschwister wächst Savigny im Hause seines Vormundes Constantin von Neurath in Wetzlar auf 1795: im Sommersemester Beginn des Rechtsstudiums an der Universität Marburg 1796: Im Wintersemester Aufenthalt an der Universität Göttingen bei Gustav Hugo 1799: Abschluß des Rechtsstudiums in Marburg 1800: am 31. Oktober Promotion mit einem strafrechtlichen Thema 1800-01: im Wintersemester Beginn mit den Vorlesungen, erst Strafrecht, dann Römisches Recht 1803: Publikation von “Das Recht des Besitzes” 1804: Aufgabe der Lehrtätigkeit zu Marburg, Vermählung mit Kunigunde Brentano, Schwester von Clemens und Bettina Brentano 1804-07: Studienreise nach Göttingen, Heidelberg und Paris sowie Nürnberg, Augsburg, Landshut und Wien 1808: ordentlicher Professor für Römisches Privatrecht an der Universität Landshut 1810: Ruf an die von Wilhelm von Humboldt neu gegründete Universität zu Berlin 1812-13: Nachfolger von Fichte als Rektor der Berliner Universität 1814: Veröffentlichung “Vom Beruf unserer Zeit”, Gründung der historischen Rechtsschule 1815: erste Bände der “Geschichte des Römischen Rechts im Mittelalter” erster Band der von Savigny, Eichhorn und Göschen herausgegebenen “Zeitschrift für ge- schichtliche Rechtswissenschaft” 1817: Ernennung zum Mitglied des preußischen Staatsrates 1819: Mitglied am Revisions- und Kassationshof für die Rheinprovinz 1826-27: Reise nach Italien 1835: Beginn der Publikation des “System des heutigen Römischen Rechts” 1842: Ernennung durch den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. zum “Staats- und Justizminister” 1847: Ernennung zum Präsidenten des Staatsrats und des Ministeriums 1848: im Revolutionsmonat März Rücktritt vom Ministeramt 1849: Abschluß der Publikation des Systems mit dem achten Band: Gründung des modernen Internationalen Privatrechts 1851: Beginn der Publikation des “Obligationenrechts” 1861: Tod am 25. Oktober in Berlin.

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