ALEXANDER ab Alexandro (1461-1523), Dies geniales, Rom 1522-1532.

ALEXANDER ab Alexandro (1461-1523), Dies geniales, Rom 1522-1532.

ALEXANDER ab Alexandro (1461-1523), DIES GENIALES. Nequis opus ecudebat denuo infra Septennium. Sub duris imprecationibus, apostilca authoritate, interdictum est. Rom & Paris, In aedibus Iacobi Mazochii academiae bibliopolae & apud Petrum sub insigni D. Barbarae; excudendum curabat Gerardus Morrhius Campensis, 1522-1532. Quart. (Reprint Vico Verlag, Frankfurt am Main 2013) (I: 1522) Ttlbl., (4) (5), CCLXXXV, (2) gezählte Blätter; 186 S.; (II: 1532) Titelblatt mit Vignette, (30), 194, (1)gez. Bll. (zusammen: 1.034 S.) Zwei Teile in einem Halbleinenband. Order-no.: IC-233 ISBN 3-936840-43-1 lieferbar ISBN: 3-936840-43-1

220,00

Order Number: 1453HB

Klassische Schrift der Rückbesinnung auf die Antike Welt unter den Juristen! Classic work of rediscovery of the ancient world by the jurist! Alexander d´Alessandro, ein Neapolitanischer Rechtsgelehrter, beschäftigte sich intensiv mit dem Studium der klassischen Sprachen und Kultur der alten Griechen und Römer. Sein hochgebildetes, brillant verfasstes Buch war eigentlich die Gründungsschrift der humanistischen Jurisprudenz, auch wenn sie sich nur am Rande mit dem Recht befasste. Das Werk zeigt den hohen Bildungsanspruch, den die Juristen seit dieser Zeit in Anspruch nahmen und über lange Zeit auch verwirklichten. Die “dies geniales” gehörten zum Bildungsgut jedes Juristen des 16. bis 18. Jahrhunderts. Auch der große Alciat berichtet in seinen Briefen über den großen Eindruck, den das Werk, das erstmals im Jahre 1522 erschienen ist, auf ihn gemacht hat. Das Buch ist eine wahre Schatzkammer der antiken Welt, ein Klassiker der humanistischen Jurisprudenz. Der Erstdruck Rom 1522 wurde noch im Stil der Postinkunabel ausgeführt. Insgesamt wird bei diesem Druck schon deutlich, dass der römische Drucker nur widerwillig diese Aufgabe übernahm. Die vielen Fehlpaginierungen, aber auch der Druck selbst (einscließlich der umfangreichen Errataliste), dessen flatterhaftes Erscheinungsbild nicht Ergebnis des Nachdruckes ist, sondern eine nachlässiges Druckergebnis ist, machen deutlich, dass der Drucker und Verleger dem Werk auf dem Markt kaum Chancen gab. Angesichts der venezianischen Drucke hätte diese Werk auch im Erscheinungsbild einen anderen Druck verdient. Gleichwohl vermittelt der Druck ein deutliches Zeichen der wissenschaftlichen Zeitenwende. Deshalb wurde Editio secunda hinzugefügt, ein sehr ordentlicher Druck und auch sehr leserfreundlich zubereitet.

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