BESELER,G.(1809-1888), Volksrecht und Juristenrecht. Leipzig 1843.

BESELER, Georg (1809-1888), Geheimer Justizrate und Professor zu Greifswald, Volksrecht und Juristenrecht. Erster Nachtrag: Volksrecht und Juristenrecht. G. F. PUCHTA – Heinrich THÖL, Professor der Rechte in Rostock, Volksrecht. Juristenrecht. Genossenschaften. Stände. Gemeines Recht. Leipzig (Rostock und Schwerin), Weidmann`sche Buchhandlung, (im Verlag der Stiller`schen Hofbuchhandlung), 1843-1844. (1846) Oktav. (Reprint Vico Verlag, Frankfurt am Main 2012) VI, 364 S.; 30 S.; XII, 159 S. (zusammen 580 S.) Drei Teile in einem Halbleinenband. order-no.: Sav-92 ISBN 3-936840-69-5 lieferbar / available

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In Georg Beselers (2. November 1809 – 28. August 1888) berühmter Schrift gipfelt der Rezeptionsstreit des 19. Jahrhunderts zwischen Germanisten und Romanisten. Die Diskussion nach den im Volke schummernde Kraft der Rechtsschöpfung war eine Fragestellung, die Savigny angestoßen hatte. Diese nachlassen schöpfereische Kraft des Volkes (Volksrechte) wird nunmehr von den Juristen ersetzt (Juristenrecht). Gegen diese Vorstellung Savignys, dessen Anhänger eigentlich Beseler gewesen ist, wendet er sich mit diesem Werk und begründet die fortdauernde rechtsschöpferische Kraft des Volkes. Volksrecht und Juristenrecht 1: Historische Einleitung – 2: Feststellung des Gegenstandes – 3: Das gemeine Recht und seine Gegensätze I. Das Volksrecht 4: Erkenntnisquellen des Volksrechts – 5: Das Volksrecht als gemeines Landrecht – 6: Das Recht der Genossenschaft – 7: Das Volksrecht als gemeines Ständerecht – 8: Das Volksrecht in seinem Verhälntnis zur Gesetzgebung – 9: Das Volksrecht in seinem Verhältnis zu dem Gerichtswesen II. Das Juristenrecht 10: Methode des Volksrechts – 11: Das Juristenrecht nach dem Umfange seiner Gattung – 12: Werth des Juristenrechts. Thöl (1807-1884) stammte aus der berühmten Hansestadt Lübeck aus einer kaufmännichen Familie, so war Thöl prädestiniert, im kaufmännischen Geiste seiner Vaterstadt auf jurtistischem Gebiete Bedeutendes zu leisten. Ab 1821 ging Thöl auf das Lübische Katharineum und schrieb sich 1826 in Leipzig als Rechtsstudent in der Universität Leipzig ein. Später ging er nach Heidelberg, wo er bei dem großen Pandektisten Thibaut und dem Germanisten und ertsen Handelsrechtler Mittermaier studierte. Dort promovierte er am 29. Juli 1829 und habilitierte sich noch im gleichen Jahr in Göttingen. Hier wurde er am 20. Mai 1837 zum Extraordinarius ernannt. Als Mitglied der „Göttinger Sieben“ kurzweilig aus dem Universitätsbetrieb entlassen, erlangte 1842 einen ordentlichen Lehrstuhl in Rostock und wurde im Jahre 1849 nach Göttingen zurückberufen. Dort starb er am 16. Mai 1884. Die Vorrede von thöl stimmt auf sein Werk ein: „Volksrecht und Juristenrecht. Von Dr. Georg Beseler ... Diesem Buch wollen wir entgegentreten. Doch wird die Negation auch positive Resultate abwerfen..." Das gemeine Recht Das Volksrecht – Die Genossenschaften – Das Volksrecht als gemeines Ständerecht – Das Volksrecht als gemeines Landrecht – Das Volksrecht im Allgemeinen Das Juristenrecht

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