BRACTON,H.d.(1210-1268), De legibus et consuetudinibus Angliae, London 1569.

BRACTON,H.d.(1210-1268), De legibus et consuetudinibus Angliae, London 1569.

BRACTON, Henricus de (1210-1268), De legibus et consuetudinibus Angliae libri quinque; in varrios tractatus distincti, ad diversorum et vetustissimorum codicum collationem. London (Londini), Apud Richardum Tottellum. 1569. Quart. (Reprint Vico Verlag, Frankfurt am Main 2014) Titelblatt, (16), 444num.Bll. Halbleinen. Order-no.: IC-76 ISBN 3-936840-95-4 lieferbar Schöner Reprint der erste Ausgabe des berühmtesten Werkes zum englischen recht im Mittelalter!

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Henry de BRACTON (1210-1268) Die Abhandlung von Bracton war der erste Versuch, das gesamte englische Recht systematisch und in einer für die praktische Rechtsanweisung geeigneten Weise darzustellen. Das Werk zählt zu den am weitesten verbreitete Werk im englischen Rechtsraum und wurde Mitte des 16. Jahrhunderts gedruckt, nachdem unzählige Abschriften und Handschriften die Juristenausbildung beherrschten. Das Verhältnis Bractons zum römisch-gemeinen ?civil” und ?canon law” war Gegenstand wissenschaftlicher Dispute. Überwiegend geht man davon aus, dass Bracton nicht gezielt englisches Recht romanisiert hat, sondern vielmehr die Ergebnisse aus den Urteilen kirchlicher Gerichte systematisieren wollte, die bereits zu etablierten Regeln des englischen Rechts geworden waren. Insbesondere die Summa Azonis war Bracton wohlbekannt und rezipierte es in umfangreicher Weise. Das Werk des grossen englischen Juristen Henricus de Bracton (um 1200-1268) gilt neben dem von Coke zu den bedeutenden “books of authority”. Die beiden Werke gewähren dem Juristen einen fundierten Überblick zum englischen Recht bis zum 18. Jahrhundert. Kontinentaleuropa im Geltungsbereich des Jus Commune kann kein vergleichbares Werk aufbieten. Die Abhandlung von Bracton war der erste Versuch, das gesamte englische Recht systematisch und in einer für die praktische Rechtsanweisung geeigneten Weise darzustellen. Das Werk zählt zu den am weitesten verbreitete Werk im englischen Rechtsraum und wurde Mitte des 16. Jahrhunderts gedruckt, nachdem unzählige Abschriften und Handschriften die Juristenausbildung beherrschten. Vor allem wird Bractons Name allgemein mit dem umfangreichen Werk De Legibus et Consuteudinibus Angliae assoziiert. Seine Urheberschaft steht indes nicht fest. Nach neueren Forschungen wurde das Werk möglicherweise bereits zu einem früheren Zeitpunkt von einem anderen Autor (vielleicht Raleigh oder York) verfaßt und von Bracton zwischen 1230 und 1250 lediglich überarbeitet. Die Abhandlung war der erste Versuch, das gesamte englische Recht systematisch und in einer für die praktische Rechtsanwandung geeigneten Weise darzustellen. Das Werk hatte vermutlich eine weitere Verbreitung als jede andere juristische Handschrift. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde sie gedruckt (1569) und bis zum heutigen Tag zweimal neu ediert und auch übersetzt. (T. Twiss 1878 und G. E. Woodbine 1915-42, übersetzt von S.E. Thorne). Das Verhältnis Bractons zum römisch-gemeinen “civil” und “canon law” war Gegenstand wissenschaftlicher Dispute. Überwiegend geht man davon aus, daß Bracton nicht gezielt englisches Recht romanisiert hat, sondern vielmehr die Ergebnisse aus den Urteilen kirchlicher Gerichte systematisieren wollte, die bereits zu etablierten Regeln des englischen Rechts geworden waren. Trotz der großen Verbreitung der Abhandlung blieb ihre Wirkung auf die Gerichtspraxis hinter den Inetentionen des Verfassers zurück. Ihren größten Einfluß entfaltete sie in der Rechtslehre des 16. und 17. Jahrhunderts. Liber primus: De rerum divisione Liber secundus: De Acquirendo rerum dominio Liber tertius: De Actionibus in primo tractatu in eodem libro: De Corona in secundo tractatus Liber quartus: De Assisis novae disseysinae in primo tractatu in eodem libro: De Assisis ultimae praesentationis in secundo tractatu In eodem libro: de Consanguinitate in quarto tractatu In eodem libro: De Assis Iuris utrum in quinto tractatu In eodem libro: De Dote in sexto tractatu In eodem libro: De Ingressu in septimo tractatu In Quinto libro: De Breve de recto in primo tractatu In eodem libro: De Essoniis in secundo tractatu In eodem libro: De Defaltis in tertio tractatu In eodem libro: De Warrantia in quarto tractatu In eodem libro: De Exceptionibus in quinto tractatu.

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